DJK-SV Phönix Schifferstadt

Ausgezeichnet mit dem 'Grünen Band für vorbildliche Talentförderung'

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Sie kennen den DJK-SV Phönix Schifferstadt noch nicht? Hier können Sie ihn kennenlernen

Schifferstadt, 22.09.26


Drei Vereine, eine gemeinsame Feier und jede Menge Oktoberfeststimmung: Die dritte Oktoberfestparty des Tennisclubs Schifferstadt, der Radfahrer-Vereinigung Schifferstadt und des DJK-SV Phönix Schifferstadt war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Rund 450 Gäste feierten am Samstag, 19. September, in der Waldfesthalle Schifferstadt gemeinsam ein ausgelassenes und rundum gelungenes Fest.

Bereits beim Betreten der Waldfesthalle war die besondere Atmosphäre spürbar. Zahlreiche Gäste erschienen passend zum Anlass in Dirndl und Lederhose und sorgten damit für echtes Oktoberfestgefühl. Im Laufe des Abends füllte sich die Halle zunehmend und spätestens als die Musik einsetzte, war klar: Die dritte Auflage der gemeinsamen Oktoberfestparty sollte wieder ein besonderer Abend werden.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten „Die Kirchberger“. Mit ihrem vielseitigen Programm, viel Spielfreude und jeder Menge Energie gelang es der Band schnell, die Gäste mitzureißen. Die Tanzfläche füllte sich, es wurde getanzt, gesungen und gemeinsam gefeiert. Die Kirchberger heizten dem Publikum ordentlich ein und sorgten über den gesamten Abend hinweg für beste Stimmung.

Auch kulinarisch hatten die drei Vereine einiges vorbereitet. Neben der traditionellen Vesperplatte gab es in diesem Jahr erstmals Saumagenburger, die bei den Gästen sehr guten Anklang fanden. Auch das vegetarische Angebot wurde gerne angenommen: Für die Gäste standen Laugenstangen mit verschiedenen Käsebelägen zur Auswahl – eine gelungene Alternative und eine schöne Ergänzung zum bisherigen Angebot.

Ein weiterer beliebter Treffpunkt war die Cocktailbar. Mit verschiedenen Cocktails wurde dort für Abwechslung beim Getränkeangebot gesorgt und die Bar entwickelte sich im Laufe des Abends zu einem weiteren Anziehungspunkt der Feier.

 

Ein besonderer Moment des Abends waren die drei Geburtstagskinder Jan Federspiel, Erna Matzke und Nadide Rufnak. Sie wurden auf der Bühne gebührend gefeiert und durften sich über den Applaus der Gäste und die Glückwünsche der gesamten Festgesellschaft freuen. Ein persönlicher Moment, der die ohnehin schon besondere Stimmung des Abends noch einmal bereicherte.

 

Dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung reibungslos funktioniert, ist keine Selbstverständlichkeit. Hinter der Oktoberfestparty stand ein großer organisatorischer Aufwand. Rund 90 Helferinnen und Helfer der drei Vereine waren insgesamt beteiligt – vom Aufbau über die Durchführung bis zum Abbau.

Allein am Veranstaltungsabend waren rund 60 Ehrenamtliche im Einsatz. Sie kümmerten sich unter anderem um Bewirtung, Ausschank, Organisation, Betreuung der Gäste und zahlreiche Aufgaben hinter den Kulissen. Viele weitere Helfer sorgten bereits im Vorfeld für den Aufbau und anschließend dafür, dass die Waldfesthalle wieder ordentlich hinterlassen werden konnte.

Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre eine Veranstaltung wie die Oktoberfestparty nicht möglich. Deshalb gilt allen Helferinnen und Helfern der drei Vereine ein ganz besonderer Dank für ihre Zeit, ihre Arbeit und ihr Engagement.

 

Besonders erfreulich war auch der gesamte Verlauf der Veranstaltung. Trotz der ausgelassenen Stimmung blieb der Abend friedlich und ohne Störungen. Rund 450 Gäste konnten gemeinsam feiern, tanzen und die Oktoberfestatmosphäre genießen.

 

Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie gut die Zusammenarbeit der drei Schifferstadter Vereine funktioniert. Tennisclub Schifferstadt, Radfahrer-Vereinigung und DJK-SV Phönix Schifferstadt haben ihre Kräfte gebündelt und gemeinsam diesen besonderen Abend auf die Beine gestellt.

 

„Es ist immer wieder ein tolles gemeinschaftliches Erlebnis, mit den anderen Vereinen zusammenzuarbeiten, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen und unser Oktoberfest in dieser guten Harmonie zu gestalten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit und das Engagement aller Beteiligten machen diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem. Und nach dem Fest ist bekanntlich vor dem Fest: Die vierte Auflage der Oktoberfestparty im September 2027 ist bereits in Planung“, sagt Elke Libowsky vom Organisationsteam des DJK-SV Phönix Schifferstadt.

 

Auch Norbert Hartmann, Vorsitzender der Radfahrervereinigung 1897 e.V. Schifferstadt, sieht die gemeinsame Veranstaltung als Ergebnis einer über mehrere Jahre gewachsenen Zusammenarbeit:

„Als unser Verein 2022 von der Stadtverwaltung die Anfrage zur Beteiligung am Rettichfest light bekam, waren wir erfreut und selbstverständlich bereit, uns zu beteiligen. Gleichzeitig war klar, dass wir als kleiner Verein ein solches Fest personell nicht alleine stemmen können. Mit dem Tennisclub und dem Fußballverein Phönix fanden wir zwei Partner, mit denen wir bereits 2023 das Rettichfest light gemeinsam bewältigen konnten. Da die Zusammenarbeit so harmonisch und unkompliziert verlief, entstand die Idee einer weiteren Aktivität. So entstand schließlich die Idee für die Oktoberfestparty in der Waldfesthalle.

Für uns als kleinsten Verein der drei Partner ist die Veranstaltung natürlich eine Herausforderung. Doch im Verbund und in dieser freundschaftlichen Atmosphäre ist die Party ein Fest der Freude und Geselligkeit. Für mich ist es immer ein wunderbarer Anblick, wenn ältere und jüngere Besucher gemeinsam zur Musik der Kirchberger feiern und en Abend genießen. Die große positive Resonanz der Gäste nehmen wir zum Anlass, die Oktoberfestparty weiterzuführen. Dafür setzen wir uns gemeinsam ein.“

Auch Nicole Klutinius, Vorsitzende des Tennisclubs Schifferstadt, zieht ein positives Fazit: „Wir waren mit dem Oktoberfest sehr zufrieden. Natürlich bedeutet eine solche Veranstaltung im Vorfeld und auch im Nachgang viel Arbeit und einen großen organisatorischen Aufwand. Aber wenn man sieht, wie viel Freude die Gäste dabei haben, weiß man, dass sich diese Arbeit lohnt. Besonders schön ist für uns die sehr gute und harmonische Zusammenarbeit der drei Vereine. Gemeinsam können wir eine solche Veranstaltung auf die Beine stellen und erleben, wie viel Spaß sie den Menschen macht.“

 

Ein besonderer Dank gilt neben den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auch den Sponsoren Mack & Gerstner sowie der VR Bank Kur- und Rheinpfalz, die die Veranstaltung unterstützt haben.

Die dritte Oktoberfestparty war damit erneut ein gelungenes gemeinsames Fest: 450 Gäste, rund 90 engagierte Helferinnen und Helfer, gute Musik, leckeres Essen, eine volle Tanzfläche und eine rundum friedliche Atmosphäre machten den 19. September zu einem besonderen Abend in der Waldfesthalle Schifferstadt.

Und eines steht bereits fest: Die Vorbereitungen für die 4. Oktoberfestparty im September 2027 können beginnen.


von

Sandra Giertzsch

Schifferstadt, 22.09.26


Unsere F1-Junioren suchen kurzfristig einen neuen Trainer oder eine neue Trainerin!


Unsere Jungs sind eine tolle, motivierte Mannschaft und haben richtig Lust auf Fußball. Sie möchten gemeinsam trainieren, sich weiterentwickeln und vor allem weiterhin mit viel Spaß auf dem Platz stehen.


Da unser bisheriger Trainer aus persönlichen Gründen kurzfristig aufhören muss, suchen wir jemanden, der Freude daran hat, achtjährige Kinder für den Fußball zu begeistern und ihnen die Grundlagen des Fußballs zu vermitteln.


⚽ Du musst nicht perfekt sein – du musst Bock auf Kinderfußball haben!


Ob Mann oder Frau, Jugendspieler oder Erwachsener – entscheidend ist für uns nicht, wie viel Trainererfahrung du mitbringst. Wichtig sind Spaß am Fußball, Freude am Umgang mit Kindern und die Bereitschaft, Verantwortung für eine junge Mannschaft zu übernehmen.


Dabei bist du nicht auf dich allein gestellt: Wir unterstützen dich bei deinem Einstieg und stehen dir als Verein jederzeit zur Seite.


🖤🤍 Unsere Jungs wollen durchstarten!


Die Mannschaft ist motiviert und möchte unter neuer Führung weiterhin viel Spaß am Fußball haben, sich fußballerisch weiterentwickeln und sich gemeinsam auf die kommende Zeit bei den E-Junioren vorbereiten.


📞 Interesse? Dann melde dich bei uns!

Sven Schwabe

📞 +49 1515 8701145

📧 jugendleitung@djk-phoenix.de


Vielleicht bist DU genau der Trainer oder die Trainerin, den oder die unsere Jungs jetzt brauchen!

Gemeinsam für Phönix! 🦅⚽


von

Sandra Giertzsch

Schifferstadt, 18.09.26


1:2-Auswärtssieg beim FSV Schifferstadt – starke Leistung trotz langer Unterzahl


Was für ein Derbyabend für den DJK-SV Phönix Schifferstadt! Unsere 1. Mannschaft gewinnt das Stadtderby beim FSV Schifferstadt mit 2:1 und sichert sich damit drei wichtige Punkte.





Dabei entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie. Bereits in der 11. Minute ging der FSV durch Nils Reich mit 1:0 in Führung. Unsere Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und arbeitete weiter konzentriert nach vorne.



Kurz vor der Pause gelang Phönix der Ausgleich zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis unsere Jungs die Partie drehten: Cedrik Rodach erzielte in der 48. Minute das 2:1 für Phönix.


Besonders bemerkenswert: Bereits ab der 22. Minute musste unsere Mannschaft nach einer Roten Karte mit einem Mann weniger auskommen. Über 70 Minuten in Unterzahl – doch unsere Jungs machten ihre Sache richtig gut.

Mit viel Einsatz, Kampfgeist und starkem Zusammenhalt zeigte Phönix auch in Unterzahl eine starke Leistung. Die Mannschaft versteckte sich nicht, spielte weiter mutig nach vorne und stellte den FSV immer wieder vor Probleme.

Unterstützt von den Phönix Fans kämpfte die Mannschaft bis zum Schlusspfiff und belohnte sich mit einem verdienten A 2:1-Derbysieg.


Trainer René Schwall fasste die Leistung nach dem Spiel zusammen:

„Wir sind gekommen, um was mitzunehmen, und haben den Sieg dafür bekommen. Wir haben das Spiel zusammen in früher Unterzahl gedreht und die Fans haben uns den 11. Mann auf dem Platz gegeben.“

Ein Derbysieg, der einmal mehr gezeigt hat, was möglich ist, wenn Mannschaft und Fans zusammenhalten.

Ein starkes Zeichen der Mannschaft – und ein ganz besonderer Sieg im Stadtderby! 🖤🤍❤️


Auch der 1. Vorsitzende, Thomas Fetzer, ordnete die Bedeutung des Derbys ein: "Ein Derby ist immer ein besonderes Spiel - für beide Seiten. Wir sind glücklich, dass unsere Mannschaft als Sieger vom Platz ging. Umso mehr, da wir das Spiel in Unterzahl gewonnen haben. Wir freuen uns auch für unsere Fans. Aus schwarz-weißer Sicht ist die Welt in Schifferstadt für das nächste halbe Jahr in Ordnung!"



FSV Schifferstadt – DJK-SV Phönix Schifferstadt 1:2 (1:1)

Tore:

1:0 Nils Reich (11.)

1:1 Eigentor (44.)

1:2 Cedrik Rodach (48.)

Gesendet mit der mobilen Mail App


von Sandra Giertzsch

Schifferstadt, 13.09.26


In der Fußball-Bezirksliga zeigte der DJK-SV Phönix Schifferstadt am Sonntag die erhoffte Reaktion und gewann gegen den bisherigen Tabellenführer und Mitabsteiger TuS Knittelsheim souverän mit 3:1. Das wertet der Sportliche Leiter Benjamin Glump auch als Zeichen der Mannschaft in Richtung Trainer.

„Ich hatte nie Zweifel daran, dass die Mannschaft hinter dem Trainer steht. Man kann das schon als Beleg dafür hernehmen“, sagte Glump, der diese Position seit Saisonbeginn in Schifferstadt bekleidet, hörbar erleichtert nach der Partie. „Man hat vom Anpfiff an gesehen, dass nach der Leistung der Vorwoche ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist und spürte deren Wille nach Rehabilitation“, erklärte Glump weiter.

Hilfreich für den Rest des Spiels war, dass der DJK-SV gleich mit seiner ersten Aktion einen Treffer erzielte: Nach einem langen Ball auf der rechten Außenbahn kam Marvin Folz ans Leder und legte quer zu Cedric Rodach. Der spielende Co-Trainer musste das Leder nur noch an TuS-Torwart Sam Keller vorbei ins Netz schieben (4.). 

Eine Kopie des ersten Treffers war das 2:0. Nur tauschten Rodach und Folz die Rollen (21.). „Knittelsheim hatte zwar in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz, aber wir waren eben effizient“, befand Glump nach der Partie, „wir haben mit den ersten drei Aktionen gleich zwei Tore gemacht.“

Für die Gäste kam es noch schlimmer: Zuerst musste Jannik Kempf verletzungsbedingt vom Feld (22.), dann stand es schon 3:0. „Ein Tor wie aus dem Bilderbuch“, frohlockte Glump, nachdem der doch spielfähige Luka Stanisic einen Ball aus 35 Metern hinter die Kette der Gäste auf den eingelaufenen Rodach gechipt und dieser das Spielgerät mit der ersten Berührung überlegt über den chancenlosen Keller hinweg in die Maschen gelegt hatte (40.). Was für eine erste Hälfte, in der es zur Randnotiz wurde, dass Chefcoach Rene Schwall Darius-Stefan Constantin schon in der 37. Minute rotgefährdet vom Feld nehmen musste. Für ihn kam Khalid Balisani.

Nach der Pause hatte Phönix gleich dreimal die Möglichkeit, den Sack endgültig zu zu machen. Aber zweimal Stanisic und einmal Balisani schafften es nicht, frei vor Kellers Tor auftauchend, das Runde ins Eckige zu wuchten. Dagegen versuchten die Gäste mehr Druck aufzubauen. Knittelsheim setzte sich auch einmal gut über links durch, in die folgende Querablage musste Florian Richter nur den Schlappen halten und es stand nur noch 3:1 (71.). „Es wurde danach ja auch hektisch, aber wir haben das souverän verteidigt“, meinte Glump: „Ich hatte nie das Gefühl, dass es noch gefährlich hätte werden können.“ Im Gegenteil: Trotz der Bemühungen der Gäste kam Phönix immer mal wieder zu längeren Ballbesitzphasen und konnte so das Tempo im Spiel drosseln. Die Viererkette, in der Milos Pitulic nach dem gescheiterten Stürmer-Experiment der Vorwoche diesmal von Beginn an agierte, hielt dicht.

So freute sich Glump nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Christian Schuhmacher mit den Phönix-Anhängern unter den 100 Betrachtern über „die richtige Reaktion der Mannschaft zur richtigen Zeit. Das war mal ein richtig gutes Spiel von uns.“ In der Tabelle klafft hinter dem Rangachten, Phönix Schifferstadt, nun eine Drei-Punkte-Lücke. Zu den möglichen Aufstiegrängen verkürzte die Schwall-Elf den Rückstand auf nur noch einen Zähler.



von N. Meyer

Ludwigshafen, 06.09.26


Verzockt. Gebraucht man die Worte, die Cheftrainer Rene Schwall im Vorfeld der Partie seines DJK-SV Phönix Schifferstadt beim SV Ruchheim bemühte,

dann muss man ihm genau das attestieren, was er seinem Gegenüber wohl gewünscht hatte. Mit 1:7 (0:2) ging die Schwall-Elf beim Aufsteiger unter. Vor allem eine Entscheidung stellte Betrachter vor Rätsel.

Überraschend berief Schwall in Ruchheim Milos Pitulic als vorderste Spitze ins Team. Pitulic ist gelernter Verteidiger, den seine

Zweikampfstärke auszeichnet, der im Winter zurückgeholt wurde, um die Defensive zu stabilisieren. Nun also bekam er andere Aufgaben.

Der Schachzug des Trainers sollte sich nicht auszahlen, denn während Pitulic vorne wirkungslos blieb, hatte Phönix über die gesamte Spieldauer Probleme mit den Ruchheimer Offensivspielern, vor allem Jan Gutermann, dem Bruder des gesperrten Top-Torjägers Kai Gutermann, und Trainersohn Marc Barisic, die vor allem im zweiten Durchgang Katz’ und Maus mit den Schifferstadter spielten. „Das war ein ganz schlimmer Nachmittag, auch für die mitgereisten Anhänger“, stellte Peter Libowski nach dem Schlusspfiff spürbar angefasst fest: „Das war grausam anzusehen, ganz schlimm.“

In der Anfangsphase startete Ruchheim durchaus noch mit Respekt vor dem Gegner, schließlich trennten beide Teams im Mai noch zwei Spielklassen. Nach dem 15-minütigen Abtasten kam Ruchheim aber zu ersten Möglichkeiten. Gutermanns hoher Ball auf Mateo Dujic brachte diesen frei vor Phönix-Torwart Kevin Schuster in Abschlussposition, doch noch konnte Schuster einen Einschlag in seinem Kasten verhindern (18.). Fünf Minuten später war er dann machtlos.

Ausgangspunkt war ein eigener Abstoß. Was folgte war eine Einladung der Gäste, die Ruchheim zu nutzen wusste: Niklas Gimbel führte aus, wollte im Mittelfeld Darius-Stefan Constantin bedienen. Der jedoch war geistig abwesend, ging dem Leder nicht entgegen. Anders Meridon Haxhija, der sofort auf Barisic weiterleitete. Und der hatte keine Mühe, zum 1:0 einzuschieben.

„Wir haben das Spiel dann völlig aus der Hand gegeben, die Zweikämpfe verloren, sind nicht nachgerückt“, ärgerte sich Libowski, der das 2:0 als längst überfällig bezeichnete. Wieder war es ein langer Ball, den Dujic von der Grundlinie auf Barisic zurücklegte. Der schob aus fünf Metern locker ein (40.). 


Zur Pause beendete Schwall das Experiment um Pitulic, zog ihn auf die Sechser-Position zurück. Und Phönix gelang postwendend der Anschluss – durch eine direkt verwandelte Ecke von Luka Stanisic (47.). Aber als Phönix einen Eckball des SVR nicht zu klären vermochte, nutzte Gutermann das, um den alten Abstand wieder herzustellen (53.). Das Spiel war nach der Gelb-Roten Karte gegen Gimbel endgültig verloren. Der, wegen Haltens verwarnt, prallte ungestüm mit einem Gegner zusammen und hatte somit durchaus berechtigt vorzeitig das Feld zu räumen (57.). Pitulic rückte für ihn in die Innenverteidigung, die zweite Sechserposition blieb unbesetzt.

Diese recht offensive Ausrichtung der in Unterzahl agierenden Gäste und deren fehlender Biss und Zugriff nutzte Ruchheim, um seinen Gegner aus dem Stadion zu schießen: Gutermann wurde nicht angegangen, zog aus 25 Metern ab – 4:1 (76.). Nach Steckpässen tauchten dann Jonathan Balley (78.) und Alexandros Chorosis (86.) frei vorm Phönix-Tor auf und trafen jeweils ins Eck. Die 101 Zuschauer durften noch ein weiteres Mal jubeln, als Jonas Hild völlig frei eine Flanke von rechts zum 7:1-Endstand in die Maschen verlängerte (89.) und das Phönix-Debakel somit perfekt machte.


von N. Meyer

Ludwigshafen, 30.08.26


Spät gelang dem DJK-SV Phönix Schifferstadt der Derbysieg in der Fußball-Bezirksliga gegen den FV Dudenhofen II. Beim 4:3 (1:2)-Erfolg der Elf von Trainer Rene Schwall musste am Ende ein Strafstoß her, um die Punkte an der Speyerer Straße zu behalten.

Die Gastgeber wurden direkt nach dem Anpfiff kalt geduscht: Omed Atakhan stand links frei und traf mit der ersten Torraumszene des Spiels flach ins Eck zum 0:1 (4.).



Und es kam noch schlimmer für die Platzherren: Luis Giertzsch unterlief ein Foulspiel im Strafraum, Levent Izgec bedankte sich vom Punkt mit dem 0:2 (11.).

Die Gäste wähnten sich nun auf der Siegerstraße, stellten das aktive Fußballspielen komplett ein, konzentrierten sich nur noch auf die Verteidigung des eigenen Tores. Das gab Phönix die Gelegenheit, selbst im Spiel anzukommen und sich erste Gelegenheiten zu erarbeiten. Burak Tuna setzte Cedric Rodach ein, dessen Schuss in der 20. Minute am langen Pfosten vorbei zischte.

Vor 130 Zuschauern war es danach Rodach, der sich von der Mittellinie rechts durchsetzte, Luka Stanisic fand, doch der Angreifer

scheiterte völlig frei an Gästetorwart Frederik Tilger-Kuhn (30.). Besser lief es umgekehrt: Stanisic trat einen Freistoß aus dem Halbfeld, den Marvin Folz per Kopf zu Rodach bugsierte. Der spielende Co-Trainer der Gastgeber nutzte diese Ablage mit einem Rechtsschuss zum Anschlusstreffer (35.).


Bis zur Pause tat sich dann vor den Toren nicht mehr viel, doch aus der Kabine kamen die Gastgeber sprichwörtlich wie Phönix aus der Asche: Rodach tankte sich zur Grundlinie durch, legte zurück auf Aleksander Gajic, der mit rechts in den rechten Winkel zum Ausgleich traf (46.). 

An der Spielanlage änderte auch dieser Treffer nichts. Dudenhofen wäre wohl auch mit dem einen Zähler zufrieden gewesen. Die Gäste kamen kaum noch über die Mittellinie, sorgten aber mit zahlreichen Fouls dafür, dass auch bei den Gastgebern der Spielfluss immer wieder ins Stocken geriet. Und dann hatten die Schwarz-Gelben das Glück auf ihrer Seite: Tobias Riemer unterlief ein schlampiger Rückpass in Richtung Kevin Schuster, der nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub wieder den Vorzug vor Tolga Tanrikut im Phönix-Tor erhalten hatte. Schuster kam nicht an den Ball, dafür aber der Dudenhofener Damian Kwiatkowski, der das Leder nur noch ins leere Tor einschieben musste (79.).

Doch der Dudenhofener Jubel währte nicht allzu lange: Stanisic fand mit einem Freistoß Milos Pitulic, der durch die Beine von Tilger-Kuhn das Spiel wieder zum 3:3 ausglich (85.). Und beinahe wäre Abwehrrecke Pitulic noch ein Geniestreich geglückt, als er einen Freistoß schnell ausführte, als Tilger-Kuhn noch damit beschäftigt war, seine Mauer zu stellen. Der Ball verfehlte das Ziel aber knapp (87.). Dennoch jubelte man am Ende in der Rettichstadt, denn als Tilger-Kuhn den auf ihn zueilenden Folz im Strafraum von den Beinen holte, war die Konsequenz klar: Strafstoß. Diese Chance ließ sich Stanisic nicht entgehen und verwandelte links halbhoch zum 4:3-Endstand (90.+1).

„Ein hochverdienter Sieg, denn Dudenhofen, eine junge Mannschaft, in der sich die Spieler ja sicher auch für die Verbandsliga empfehlen wollen, hat hier eigentlich nichts gezeigt“, fand Peter Libowski, Zweiter Vorsitzender des Phönix. Den unrühmlichen Schlusspunkt der Partie setzte Gästeakteur Elias Bangna, der wegen Meckerns noch eine Zeitstrafe quittierte (90.+5).


von N. Meyer

Schifferstadt, 20.01.2026


Auch im Jahr 2026 ist bei der DJK SV Phönix Schifferstadt abseits des Fußballspielbetriebs wieder einiges geboten.

Von traditionellen Festen über Turniere bis hin zu geselligen Veranstaltungen – unser Verein lebt Gemeinschaft, Engagement und Zusammenhalt.

In der Grafik findet ihr alle Termine unserer Vereinsaktivitäten 2026 auf einen Blick.

👉 Bitte tragt euch die Termine frühzeitig in euren Kalender ein.


Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, Helferinnen und Helfer sowie schöne 

gemeinsame Stunden bei unseren Veranstaltungen!


Euer Phönix-Team 🖤🤍

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